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Costa Rica
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Das tropische Paradies Costa Rica ist umgeben von den beiden Weltmeeren Atlantik und Pazifik, und ist so zu beiden Seiten von einmaligen Stränden eingerahmt. Hier findet man noch viele einsame Buchten, in denen sich die Palmen wie im Bilderbuch über den warmen Sand biegen und sich die Sonne im türkisblauen Meer spiegelt.
Die spektakuläre Landschaft bietet eine unglaubliche Vielfalt: ausgedehnte Tief- und Hochebenen, in denen Kaffee, Bananen, Zuckerrohr und Ananas angebaut werden, beeindruckende Gebirgszüge, aktive Vulkane, kristallklare Flüsse und Wasserfälle; vor allem tropische Wälder in all ihren Facetten: Regenwald, Trockenwald, Nebelwald...
Costa Rica ist ein friedliches Land mit fröhlichen Traditionen, abwechslungsreicher Kultur und freundlichen Menschen - entdecken Sie es mit uns! |
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Flora und Fauna
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Costa Rica ist ein überschwängliches Land. Seine Flora und Fauna mit einer Vielzahl an Spezies (darunter auch einige endemische), können Sie in mehr als 20 Nationalparks und 8 biologischen Reservaten entdecken.
Die geschützten Gebiete umfassen mehr als eine Millionen Hektar und eine Zone, die zum Nationalmonument erklärt wurde. Die Flora des Landes zählt mehr als 10.000 Pflanzenarten mit auffallenden Farben und berauschenden Aromen.
Unter ihnen ragen mehr als 1.200 Arten von Orchideen und 1.400 Baumarten in unterschiedlichen Variationen hervor.
Für Tierliebhaber kann das Land mit einer reichen und vielfältigen Fauna aufwarten.
Zu betonen sind die Vögel mit mehr als 850 Arten. Unter ihnen Tukane, Papageie, Adler, Quetzale, verschiedene tropische Vögel mit buntem Gefieder und mehr als 50 verschiedene Kolibris.
Außerdem gibt es in diesem Land um die 200 Arten von Säugetieren, darunter findet man den Jaguar, verschiedene Affenarten, Waschbären, Gürteltiere, Stinktiere, Füchse, Eichhörnchen, Faultiere, Agutis, Pekaris und Tapire. Von Insekten gibt es faszinierenderweise, mehr als 35.000 Arten. Sowie Amphibien, fast 150 Arten von Fröschen, rote, schwarze, blaue und gelbe giftige. 200 Spezies von Reptilien, wie Schlangen, Eidechsen, Leguane und 14 Arten von Meeresschildkröten.
Die größte von ihnen kann ein Gewicht von 500 Kilo erreichen. Diese kommen zur Eibablage zu Hunderten an den Strand, ein faszinierendes Spektakel!
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Gastronomie
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Costa Rica, mit seiner vielfältigen Gastronomie, bietet verschiedene typische Gerichte, die man allesamt probieren sollte.
Unter den beliebtesten Gerichten stechen hervor: Gallo Pinto, ein schmackhaftes Gericht, bestehend aus Reis, gemischt mit schwarzen Bohnen, welches mit Spiegeleier serviert wird; die leckeren und verschiedenen Salate mit Palmenherzen (ensaladas de palmito), mit verschiedenen Soßen und der leckere Reis mit Hühnerfleisch (arroz con pollo). Dies ist nur eine kleine Auswahl an Speisen, welche man sowohl in den klassischen Restaurants als auch in den traditionellen Schnellimbissen (Fast Food)findet.
Getränke: Es ist empfehlenswert nur abgefülltes Wasser zu trinken.
Es ist besser sich für die leckeren Säfte zu entscheiden.
Die Säfte gibt es von allen möglichen Früchten, die hier sehr leicht zu finden sind.
Sie können mit oder ohne Wasser oder mit Milch zubereitet sein. Was den Wein anbelangt gibt es die importierten Weine (Preise sind ziemlich hoch), wohingegen die heimischen Weine eine eher mittelmäßige Qualität aufweisen.
Jedoch sind die Schnäpse, der Guaro und der Rum von hoher Qualität, außerdem sind diese sehr billig.
Wir empfehlen Ihnen den ausgezeichneten, starken und aromatischen Kaffee zu probieren, welcher auf verschiedenste Weise zubereitet wird. „Einer der Besten der Welt“.
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Interessantes zur Geschichte Costa Ricas
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Nachdem Christopher Kolumbus auf seiner vierten Entdeckungsreise 1502 die karibische Küste des heutigen Costa Ricas angelaufen hatte, begannen erst im Jahre 1522 von Panama ausgehend die ersten spanischen Siedlungsexpeditionen und folgten der Pazifikküste.
Die Inkursionen erschütterten die indianische Siedlungsbasis, ohne zunächst zu einer systematischen Kolonisierung zu führen, die erst ab ca. 1563 mit der Besiedlung des Hochlandes und der damit verbundenen Gründung der ersten Hauptstadt Cartago einsetzte.
Da sich das Land entgegen den ersten Erwartungen als außerordentlich rohstoffarm erwies, waren während der Kolonialzeit kaum Anreize für eine verstärkte Zuwanderung gegeben, so daß die Bevölkerung lange Zeit bei etwa 20.000 Einwohnern stagnierte.
Während die landwirtschaftliche Basis subsistenzorientiert blieb, führte die Suche nach einem international vermarktungsfähigen Exportprodukt zum Ausbau der einheimischen Kakao- und Tabakkulturen.
Regelmäßige Raubzüge der karibischen Piratenflotte auf die Pflanzungen im atlantischen Tiefland während des 17. und 18. Jhds. störten jedoch die Marktkontakte zu Europa, verhinderten einen frühen Wirtschaftsaufschwung auf der Grundlage tragfähiger Exportkulturen und trugen zur Verlagerung des Wirtschaftsschwerpunktes in die pazifische Landeshälfte bei.
Relativ spät - kurz vor der Unabhängigkeit (1821) und um die Mitte des 19. Jhds. - verstärkte sich die Ansiedlung vorwiegend bäuerlicher, größtenteils aus Nordspanien stammender Siedlergruppen.
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Mensch und Kultur
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Ticas und Ticos - unter diesem Namen sind die CostarikanerInnen im Allgemeinen in Lateinamerika bekannt.
Der Name wurde für die costarikanischen Staatsangehörigen so typisch, weil sie anstatt der klassischen Diminutivform -ito/ -ita des lateinamerikanischen Spanisch in vielen Fällen die Endung -ico/ -ica benutzen. So ist z.B. die klassische Verkleinerungs- form von chiquito (klein) das Wort chiquitito.
Die CostarikanerInnen sagen stattdessen jedoch viel lieber chiquitico (kleinerchen).
Da sie quasi bei allen Verkleinerungsformen diese Endung anwenden, haben sie den liebevollen Spitznamen der Ticas und Ticos erhalten.
In Costa Rica leben derzeit schätzungsweise ca. 4 Mio. Einwohner. Im Juli 2000 fand die letzte Volkszählung statt.
Die Bevölkerungswachstumsrate lag 1999 bei 1,9%, was im Vergleich zu früheren Jahren (1950: 3,5%) deutlich geringer ist. Im Vergleich zur Gesamtfläche des Landes erscheint die Bevölkerungsdichte mit 66 Einwohnern relativ gering, jedoch verteilt sich die Bevölkerung höchst ungleich.
Mehr als 50% leben im städtischen Ballungsraum des zentralen Hochlandes, welches nur etwa 10% der Landesfläche bedeckt.
Costa Rica ist eine äußerst multikulturelle Gesellschaft und wird auch oft als Land in der alle Kulturen vereinigt sind bezeichnet.
Der größte Teil der Einwohner sind Nachfahren der spanischen Eroberer, der Kreolen. Jedoch ist diese Gruppe kaum mehr zu trennen von den Mestizos, die sowohl spanische als auch indianische Vorfahren haben.
An der Karibikküste lebt eine Minderheit von Schwarzen und Mulatten, die im 19. Jahrhunder mit dem Beginn des Eisenbahnbaus aus Jamaika nach Costa Rica kamen.
Von der indianischen Urbevölkerung leben nur noch etwa 35.000, die acht verschiedenen Völkern angehören. 1977 verabschiedete das Parlament das bis heute gültige Indígena-Gesetz, das den Ureinwohnern 22 Reservate garantiert, in denen das Land ausschließlich ihnen gehören soll.
Daneben gibt es in Costa Rica noch eine Minderheit von Asiaten, viele Lateinamerikaner aus anderen Ländern und viele Europäer. Die rund 250.000 in Costa Rica lebenden Ausländer stellen etwa 7,6% der Bevölkerung dar.
Die Ticos zeichnen sich durch ihre sympathische Wesensart, Zuvorkommenheit, Friedlichkeit und Freude am Leben aus.
Zur Begrüßung und generellen Ausdruck von Freude und Zufriedenheit sagt man schlicht weg: ¡Pura Vida! - Das pure Leben!
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Musik
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Tropische Musik (Salsa, Merengue, Reggae,...) Von Salsa bis Tex-Mex, über Pop-Rock bis zum Reggae, als auch von klassischer Musik bis zum instrumentalen Fusionsjazz ist in Costa Rica so ziemlich jeder denkbare Musikstil hörbar.
Die tropischen Musikrhythmen sind vielleicht die verbreitesten und beliebtesten unter den musik- und tanzbegeisterten Ticas und Ticos. Salsa, Merengue, Boleros, Cha Cha Cha, Sones, Cumbia, Soca und Reggae sind zu jeder Zeit in den nationalen Radiostationen hörbar, und viele nationale Gruppen haben sich in der Musikszene etablieren können und präsentieren sich in regelmäßigen Konzerten ihrem Publikum.
Bekannte Gruppen des Salsa und Merengue sind: Son Caribe, Explosión, Los Brillanticos, La Sonora Tiquicia, Industria Musical, Kike de Heredia y su grupo Carnaval, Taboga Band, Los Alegrísimos und Kalúa – um nur einige zu nennen. Von diesen Gruppen sticht besonders die die seit 35 Jahren existierende Taboga Band hervor, die unter anderem auch schon durch die USA, Mexiko, Spanien, Ecuador und Chile getourt ist. |
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