Provinz Cartago
Die Provinz Cartago liegt östlich von San José und hat eine Fläche von 3125 km2. Hier liegt auch die gleichnamige ehemalige Hauptstadt Costa Ricas, die als erste Stadt des Landes von spanischen Eroberern 1563 gegründet wurde.
Die Stadt besticht durch einige traumhafte Gebäude und ist mit seiner wunderschönen Basilika auf jeden Fall einen Besuch wert und das wissen auch die Einheimischen. Jährlich pilgern tausende Costaricaner am 2. August zur Basílica de Nuestra Señora de Los Ángeles.
Neben der bekannten Hauptstadt bietet die Provinz auch besuchenswerte Nationalparks und großartige Täler. Der Nationalpark mit dem Vulkan Irazu und seiner grell-grünen Kraterlagune gehört zu einem der beliebtesten Parks des Landes. Dagegen erinnert die Landschaft am Vulkan Turrialba mit grünen Berghängen und schwarz-weißen Kühen leicht an die Voralpen und versprüht somit in Costa Rica einen ganz besonderen Charme.
Die Kaffeegenießer unter den Reisenden werden in der Provinz Cartago auf Ihre Kosten kommen, denn im schönen Orosi Tal wächst einer der besten Kaffees des Landes.
Einige der wenigen Zeugnisse indianischer Geschichte aus präkolumbianischer Zeit wurden in der Ausgrabungsstätte Guayabo gefunden. Freigelegte Treppen, gepflasterte Straßen, Grabmäler sowie Felszeichnungen und Aquädukte lassen vermuten, dass es hier zwischen 1000 v. Chr. und 1400 n. Chr. eine Siedlung gegeben hat. Heute ist Guayabo als Nationalmonument unter Schutz gestellt.
Wer also eine recht ursprüngliche und beschauliche Region des Landes besuchen möchte, ist in der Provinz Cartago genau richtig.
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