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Verhalten im Straßenverkehr

Auch der Straßenverkehr ist landestypisch etwas chaotischer als in Deutschland. Trotzdem kann man in Costa Rica beruhigt mit dem Mietwagen erkunden, denn es gibt Rechtsverkehr und die Straßenverkehrsregeln sind unseren doch sehr ähnlich.

Anders als bei uns ist der Zustand der Straßen. Durch die starken Regenfälle gibt es häufig große Schlaglöcher und eine Straße in Costa Rica ist nicht immer, mit deutschen Verhältnissen verglichen, eine „Straße“. So kann man für wenige Kilometer oft Stunden brauchen, da man nur langsam vorwärts kommt. Die umliegende Natur belohnt dafür oft für die Geduld die man beim Fahren aufbringen muss. Wir empfehlen immer bei Tageslicht zu fahren, denn so sieht man alle Schlaglöcher und umgeht meist schlechte Sicht in den höheren Berglagen. Ein 4x4 Mietwagen ist immer eine gute Wahl, denn damit kommt man fast überall hin. Geschwindigkeitsbeschränkungen sind unbedingt einzuhalten, denn auch in Costa Rica wird gerne geblitzt. Steckt mal ein Ast irgendwo mitten in der Straße, sollte man von einem tiefen Schlagloch, einem fehlenden Gullideckel, einer Unfallstelle oder einem kleinen Abbruch der Straße rechnen, denn Äste werden oft statt Warndreieck eingesetzt.

Tankstellen sollten immer zum Volltanken genutzt werden, da es zwischen den Städten meist keine Tankstellen gibt. In San José gilt unter der Woche eine Verkehrsbeschränkung und je nach letzter Ziffer im Nummernschild darf die Innenstadt an bestimmten Wochentagen nicht befahren werden. Mietwägen sind davon ausgenommen. Sollten Sie trotzdem mal von den „Traficos“ (Verkehrspolizei) angehalten werden, zeigen Sie die Mietwagendokumente.

Beachtet man diese Punkte, kann man das Land wunderbar per Mietwagen erkunden.