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Unser Geheimtipp: Schlafen mitten im Dschungel

In der La Tigra Rainforest Lodge

Lasst euch mit Haut und Haaren auf den Urwald ein und erlebt unverfälschte Natur. Die La Tigra Rainforest Lodge besteht aus einem Zeltcamp umgeben von dichtem Dschungel und gibt den Besuchern das Gefühl sich mitten im Wohnzimmer der Natur zu befinden. Hier wird eine Mischung aus Abenteuer im Dschungel und ein klein wenig Luxus geboten. Die feststehenden Zelte mit gemütlichen Betten, eigenem Bad und Terrasse bieten eine bequeme Unterkunft in der grünen Oase. Beobachtet von der Hängematte aus den umliegenden Wald und seine Bewohner. Findet ihr den passenden Vogel zum Gesang?

Auf Wanderwegen rund um die Lodge herum, könnt ihr den Dschungel auf eigene Faust erkunden und so richtig in Costa Rica ankommen. Außerdem gibt es zahlreiche Pflanzen zu bestaunen und Tiere zu beobachten, fernab vom Massentourismus. Nehmt euch so viel Zeit wie ihr braucht und erlebt unverfälschte Natur in einem ganz privaten Rahmen.

Highlights

  • Schlafen in dichtem Regenwald
  • Exklusive Tierbeobachtung
  • Die eigenen Eier aus dem Hühnerstall holen
  • Pflanzen eines Regenwaldbaumes
  • Auf Tuchfühlung mit Fröschen
  • Besuch bei einem waschechten Campesino

Ein eigener Urwaldbaum gefällig?

Habt ihr schon mal einen eigenen Regenwaldbaum gepflanzt? Nein? Dann holt es jetzt nach! Denn La Tigra ist außerdem ein Regenwaldprojekt mit dem Ziel natürlicher Aufforstung, um somit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Seit 2004 werden hier bereits Bäume gepflanzt, um CO²-Emissionen zu kompensieren. Ein Reiseleiter und ein lokaler Bauer führen euch durch die Baumplantage und informieren euch über das Thema Regenwald und nachhaltige Forstwirtschaft. Danach könnt ihr dann euren eigenen Setzling einpflanzen. Dieser wird per GPS vermessen und kartiert, sodass ihr dann auch von zu Hause aus Kontakt zu eurem Baum halten könnt.

Lernen auf costa-ricanisch

Neben dem Grundstück liegt eine Dorfschule, in der weniger als 20 Kinder aus der Umgebung unterrichtet werden. Die Schüler sind in fünf unterschiedliche Klassen aufgeteilt, müssen sich aber ein Klassenzimmer teilen. Eine Erfahrung, die auch bereits den kleinen Reisenden die Unterschiede zum eigenen Lebensstandard aufzeigt. Zudem könnt ihr eine aktive Finca in der Nähe des Projekts besuchen, die von einem einheimischen Bauern betrieben wird. Hier erfahrt ihr, was in der Region angepflanzt wird und wie man den Regenwald nutzt, ohne ihm zu schaden. Genießt eine selbstgepflückte Mango frisch vom Baum und erfahrt wie und wo der Pfeffer wächst.

So könnte euer Aufenthalt in La Tigra aussehen

Auf leisen Sohlen schleichen wir durch den Regenwald. Irgendwo ein Knacken, dann ein lauter Ausruf – in diesem Moment kann man ihn sehen, den bunten Fischertukan. Hoch oben im Baumwipfel hat er sich niedergelassen und beobachtet uns, als würde er sagen wollen: „Vorsicht, das ist mein Revier.“ Wir gehen weiter und entdecken einen winzigen Bluejeans Frosch, der sich immer wieder unter Blättern zu verstecken versucht. Doch wir schaffen es trotzdem ihn mit unserer Kamera festzuhalten. Nach ein paar Minuten erreichen wir unser Ziel – ein Feld mit lauter kleinen Baumsetzlingen. Wir sind gespannt darauf, wo wir unseren eigenen Urwaldbaum einpflanzen dürfen. Mit viel Sorgfalt setzen wir ihn ein und stellen uns vor, wie der Baum aussehen wird und wie lange es wohl dauert, bis er eine stattliche Größe erreicht hat, so dass sich auch auf ihm Vögel niederlassen und erhaben in die Ferne blicken. 

Auf unserem Rückweg stoßen wir fast mit einem beschwipst erscheinenden Blauen Morpho-Falter zusammen – so schnell er angeflogen kam, so schnell ist er auch wieder verschwunden. Von unserer Reiseleitung erfahren wir einiges über nachhaltige Aufforstung und die hier lebenden Tiere. Ganz ins Gespräch vertieft, stehen wir plötzlich mitten in der Rainforest Lodge. Eingebettet in dichtem Urwald stehen hier ein paar gemütliche Zeltbungalows. Wir beziehen unser Quartier und genießen noch eine Weile den einzigartigen Dschungelblick von unserer Holzterrasse aus. Müde legen wir uns ins Bett und lauschen zum Einschlafen den Stimmen des Regenwaldes. 

Zum Konzert der Brüllaffen gut in den Tag starten

Am frühen Morgen werden wir vom Konzert einiger Brüllaffen geweckt und stellen fest: das kleine Dschungelparadies haben wir uns nicht nur erträumt. Unsere Reiseleitung zeigt uns, welche Tiere des Nachts um unser Zelt geschlichen sind. Scheinbar war es doch nicht so einsam wie die Dschungelkulisse vermuten ließ. Mit vielen „tierischen“ Eindrücken besuchen wir anschließend eine kleine Dorfschule. Die acht Kinder sind alle im Grundschulalter und werden gemeinsam von einem Lehrer unterrichtet. Von zu Hause kennen wir diese Art des Unterrichts nicht und sind fasziniert wie das funktionieren kann. Die kleinen Costa-Ricaner sind sehr wissbegierig und fragen uns, wie es bei uns zugeht. Wir freuen uns über das rege Interesse und über die ein oder andere lustige Frage wie z. B. „Macht ihr dann bei euch zu Hause auch Schneeengel im Winter?“ 

Nach dieser Erfahrung besuchen wir Otto auf seiner Finca. Als waschechter Campesino ist Otto großer Verfechter von nachhaltiger Landwirtschaft. Er führt uns über sein Land, erklärt uns, was er alles anbaut und zeigt uns sogar wo der Pfeffer wächst. Wir sind begeistert und dürfen auch von allem Naschen! Seine Frau lädt uns anschließend zum typisch costa-ricanischen Essen ein. Wir lassen es uns schmecken und plaudern mit der Familie über das Leben in Costa Rica und darüber, wie sich Otto für den nachhaltigen Tourismus einsetzt. Begeistert davon fahren wir wieder zurück in die La Tigra Rainforest Lodge, nehmen ein erfrischendes Bad im Naturpool und wünschen uns, wir könnten noch länger in diesem kleinen Paradies verweilen. 

Unsere Costa Rica Reisen zur La Tigra Rainforest Lodge

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