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Verhaltensempfehlungen für die Costa Rica Reise

Jedes Land ist anders. Auch wer bereits reiseerfahren ist, sollte sich auf ein neues Reiseland, dessen Kultur und Eigenheiten individuell einstellen. Ein Ökosystem wie das costa-ricanische gilt es zu schützen und zu bewahren. Denn nur so lässt sich die Artenvielfalt auch langfristig erhalten. Die Costa Ricaner an sich sind ein sehr herzliches und hilfsbereites Volk und man fühlt sich als Tourist immer willkommen. Damit das auch weiterhin so bleibt, solltet ihr euch in eurem Costa Rica Urlaub an ein paar Regeln halten.

Auch für die Zeit auf den costa-ricanischen Straßen ist es nicht schlecht, sich vorab über die Verhältnisse zu informieren. Gerade wenn man mit dem Mietwagen unterwegs ist, gilt es, sich in den oft recht chaotischen Straßenverkehr einzufinden. Wenn man erst einmal die Hauptstadt San José verlassen hat, wird es aber schnell leerer auf den Straßen und es ist nicht mehr ganz so hektisch. Trotzdem lauern auch hier, anders wie in Europa, ein paar Herausforderungen, die es zu meistern gilt. 

Verhaltensregeln in Kürze

  • Natur erhalten
  • Tierwelt „nur“ beobachten
  • Pflanzen und Tiere nicht berühren
  • Freundlich den Ticos gegenüber
  • Zurückhaltend im Straßenverkehr

Wie gehe ich mit den Menschen vor Ort um?

Die Ticos und Ticas (so nennen sie sich selbst) sind bekannt für ihre sehr freundliche und hilfsbereite Art. Sie haben ein offenes und herzliches Wesen und man kann sich bei einer Reise nach Costa Rica sicher sein viele neue Freunde zu finden. Um sich mit den Einheimischen unterhalten zu können, sollte man schon einige Spanisch- oder Englischkenntnisse mitbringen. Sie sind familienfreundlich und lieben das Feiern. Da Costa Rica ein katholisches Land ist, gibt es viele kirchliche Feste. Die Ticos sind nicht so direkt wie wir Europäer, deshalb ist es oft sinnvoller etwas „durch die Blume“ zu sagen, als sich aufzuregen. Wenn wir verreisen, dürfen wir nicht vergessen, dass wir gerade, um etwas Anderes kennen zu lernen, unser eigenes Land verlassen haben. Deshalb sollten wir auch die Mentalität der Ticos akzeptieren, wie zum Beispiel „la hora Tica“. Dies bedeutet soviel wie „zur costa-ricanischen Uhrzeit“ und bezieht sich auf die stressfreie Lebensart der Ticos und, dass sie auch mal etwas verspätet kommen. Nehmt es also mit der Leichtigkeit der Ticos, wenn mal etwas nicht wie geplant läuft. Nicht umsonst sind die Ticos mit ihrem Pura Vida (das volle Leben!) die glücklichsten Menschen der Welt. Nehmt etwas von dieser Gelassenheit mit und denkt daran – ihr wollt ein fremdes Land kennenlernen und dazu gehört auch die unbekannte Lebensweise.

Was muss ich beachten wenn ich in der Natur unterwegs bin?

Bei Wanderungen durch die Natur Costa Ricas bitten wir euch einige Punkte zu beachten:

  • Bitte füttert keine Tiere! Die Tiere fangen sonst an zu betteln und riskieren ihr Leben an den Straßen oder durch falsche Nahrung. Zudem verlieren die Tiere ihre Fähigkeit sich selbst Nahrung zu besorgen und sind so langfristig auf die Menschen angewiesen.
  • Bitte berührt keine Pflanzen und Tiere! Es gibt sehr giftige Arten, die euch sonst ins Krankenhaus bringen könnten. Und so sollte kein Urlaub aussehen.
  • Bitte berührt vor allem nie ein Tier, nachdem ihr Anti-Mückensprays und Cremes benutzt habt. Auch noch Stunden nachdem ihr euch eingecremt habt, können Reststoffe dieser Präparate Insekten und auch Frösche durch bloße Berührung töten.
  • Bitte nehmt keine Souvenirs aus der Natur mit! Wenn man in ein Ökosystem wie das in Costa Rica eindringt, sollte man sich so verhalten, dass die Natur und Tierwelt nicht gefährdet wird und auch noch weitere Reisende sich daran erfreuen können. Besonders seltene Hölzer, Korallen und Pflanzen könnten euch zudem am Zoll in Schwierigkeiten bringen.

Wie geht es im costa-ricanischen Straßenverkehr zu?

Der Straßenverkehr ist landestypisch etwas chaotischer als in Deutschland. Trotzdem kann man Costa Rica beruhigt mit dem Mietwagen erkunden, denn es gibt Rechtsverkehr und die Straßenverkehrsregeln sind unseren doch sehr ähnlich.

Anders als bei uns ist der Zustand der Straßen. Durch die starken Regenfälle gibt es häufig große Schlaglöcher und eine Straße in Costa Rica ist nicht immer – mit europäischen Verhältnissen verglichen – eine „Straße“. So kann man für wenige Kilometer oft Stunden brauchen, da man auf einer Schotterpiste unterwegs ist und nur langsam vorwärts kommt. Die umliegende Natur und die Unterkunft, die man anschließend bezieht, belohnen dafür oft für die Geduld, die man beim Fahren aufbringen muss. Wir empfehlen immer bei Tageslicht zu fahren, denn so sieht man alle Schlaglöcher und umgeht meist schlechte Sicht in den höheren Berglagen. Ein 4×4 Mietwagen ist immer eine gute Wahl, denn damit kommt man fast überall hin.

Geschwindigkeitsbeschränkungen sind unbedingt einzuhalten, denn auch in Costa Rica wird gerne geblitzt. Steckt mal ein Ast irgendwo mitten in der Straße, sollte man von einem tiefen Schlagloch, einem fehlenden Gullideckel, einer Unfallstelle oder einem kleinen Abbruch der Straße ausgehen, denn Äste werden oft statt einem Warndreieck eingesetzt.

Tankstellen sollten immer zum Volltanken genutzt werden, da es zwischen den Städten meist keine Tankstellen gibt. In San José gilt unter der Woche eine Verkehrsbeschränkung und je nach letzter Ziffer im Nummernschild darf die Innenstadt an bestimmten Wochentagen nicht befahren werden. Mietwagen sind davon ausgenommen. Solltet ihr trotzdem mal von den „Traficos“ (Verkehrspolizei) angehalten werden, zeigt einfach die Mietwagendokumente vor.

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